Die Mitarbeiter des Zentrums für Ostbelgische Geschichte

 

Nicholas Williams, geb. 1981, ist Historiker und seit Mai 2021 Leiter des ZOG. Nach dem Studium in Heidelberg und Aberystwyth promovierte er in Saarbrücken, Cambridge und Paris über die Evakuierung des deutsch-französischen Grenzgebiets 1939, wodurch der deutsch-britische Grenzgänger sein Interesse für die Geschichte von Grenzräumen entdeckte. Nach Abschluss eines Postdoc-Projekts am Institut für Europäische Geschichte in Mainz über die Unterstützung von NS-Tätern durch die evangelische Kirche nach 1945 kam Nicholas Williams in Vollzeit ans ZOG. Hier widmet er sich der ostbelgischen Geschichte und Grenzräumen in einem europäischen Kontext und verantwortet den Geschäftsbetrieb des ZOG.

Tobias Dewes, geb. 1987, Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Er studierte an der James Cook University in Townsville und der Universität des Saarlandes in Saarbrücken mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Technik- und Umweltgeschichte. Anschließend promovierte er an der RWTH Aachen über Wissensmanagement und untersuchte dabei Organisations- und Transferstrukturen im Tertiärbereich des Bildungssystem. Seit dem 1. November 2019 arbeitet er in Teilzeit, seit dem 1. März 2020 in Vollzeit für das ZOG.  

Philippe Beck, geb. 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Nach dem Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie an der UCLouvain, war er als Englischlehrer tätig. Anschließend promovierte er an der UCLouvain über die aus dem heutigen Ostbelgien stammenden Schriftsteller Peter Schmitz und Josef Ponten. Seitdem ist er ebendort als Lehrbeauftragter tätig und zählt zu seinen Publikationen zahlreiche Beitrage über die Geschichte und Literatur Ostbelgiens. Als Postdoktorand am Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) der Universität Luxemburg gehörte er zu den Kuratoren der virtuellen Ausstellung „Zeitschichten” (2020). Seit dem 1. Juni 2021 arbeitet er halbtags für das ZOG. Website: https://uclouvain.be/fr/repertoires/philippe.beck

 

Ehemalige Mitarbeiter

Carlo Lejeune, geb. 1963, Historiker, war von 2013 bis 2020 Leiter des ZOG, Mitglied des Vorstandes und des wissenschaftlichen Beirates. Er studierte an den Universitäten Neu-Löwen, Bonn und Köln. Er promovierte in Trier zu den deutsch-belgischen Kulturbeziehungen (1925-1980). Er ist auf Ostbelgische Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts und deren didaktische Vermittlung spezialisiert. Zu seinen Schwerpunkten gehören die ostbelgische Alltags- und Sozialgeschichte sowie die deutsch-belgischen Beziehungen. Er arbeitete seit dem 1. September 2013 halbzeitig und seit dem 1. September 2014 vollzeitig für das Zentrum.

Vitus Sproten, geb. 1993, Historiker, war bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Sproten studierte Geschichts- und Politikwissenschaften an der Universität Trier und Geschichtswissenschaften an der Universität Lüttich. Er konzentrierte sich in dieser Zeit auf Mediengeschichte und die Geschichte Belgiens sowie Deutschlands. Er arbeitete seit dem 1. November 2016 halbtags für das ZOG und promovierte am Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) der Universität Luxemburg. Seine Doktorarbeit behandelt den popkulturellen, medialen Austausch in der Region zwischen Maas und Rhein (bzw. den Städten Aachen, Maastricht und Lüttich).

Alfred Rauw, geb. 1958, Primarschullehrer, war wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Davor war er 38 Jahre im Schulwesen der Gemeinde Büllingen tätig. Vom 1. September 2016 bis zum 1. September 2019 arbeitete er in Vollzeit für das ZOG. Er beschäftigte sich vor allem mit der didaktischen Aufarbeitung verschiedener Projekte und koordinieret das Digitalisierungsprojekt des Zentrums. Er forscht zu verschiedenen regionalhistorischen Themen. Rauw erhielt mit der Arbeitsgruppe Dorfgeschichte Mürringen 2004 und 2016 den Preis des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens im Bereich Geschichte.

Eric Wiesemes, geb. 1972, Historiker, war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Regionalgeschichte. Er studierte Geschichte und Politische Wissenschaften an der RWTH Aachen. Er ist auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs in Eupen-Malmedy spezialisiert. Er war vom 1. September 2015 bis zum 1. September 2016 für 16 Wochenstunden und vom 1. September 2016 bis zum 1. September 2017 für 3 Wochenstunden als Mitarbeiter für das ZOG tätig. Sein Hauptaufgabenfeld war die Betreuung der ostbelgischen Geschichtsdatenbank.

 

Der Vorstand des Zentrums für Ostbelgische Geschichte

Der Vorstand leitet das Tagesgeschäft des Zentrums.

Els Herrebout, geb. 1961, Historikerin und Archivarin, ist Präsidentin des ZOG und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates. Sie studierte an den Universitäten von Löwen und Antwerpen. Sie ist leitende Staatsarchivarin im Staatsarchiv Eupen. Sie veröffentlichte zahlreiche Inventare, archivalische Studien und Beiträge zur Geschichte Ostbelgiens. Herrebout bringt die Sachkenntnis des Archivs ins Zentrum ein und stärkt somit auch die Rolle des Staatsarchivs in der Geschichtslandschaft Ostbelgiens.

Céline Ruess, geb. 1985, ist seit 2021 Kassiererin des ZOG. Sie leitet das Museum Vieille Montagne in Kelmis und unterrichtet zusätzlich die Geschichte der Industrialisierung in der Ausbildung der Gästeführer bei der IFAPME Lüttich. Zuvor war sie als wissenschaftliche Angestellte im Haus der Metallurgie und Industrie in Lüttich tätig. Ihr Studium der Geschichte (Orientierung Zeitgeschichte) und eine Spezialisierung in Museologie absolvierte Sie an der Universität Lüttich.  

Stephan Förster, geb. 1979 studierte Politische Wissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Er hat zum Schweizer Föderalismus promoviert. Seit 2005 arbeitet er in verschiedenen Funktionen im öffentlichen Dienst der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Er interessiert sich seit vielen Jahren für die ostbelgischen Regionalgeschichte und ist seit 2020 ehrenamtlich für das Zentrum aktiv.

Alfred Rauw (siehe oben)

 

Der wissenschaftliche Beirat des Zentrums für Ostbelgische Geschichte

Der wissenschaftliche Beirat ist die Denkschmiede des Zentrums. Er entwirft Konzepte, begleitet und vernetzt mit der Großregion. Er besteht in seiner jetzigen Zusammensetzung seit Januar 2020

Christoph Brüll, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates, war von 2009 bis 2017 Forscher des Nationalen Fonds für wissenschaftliche Forschung (FRS-FNRS) an der Universität Lüttich. Seit September 2017 arbeitet er als Senior Research Scientist an der Universität Luxemburg. In seinen Veröffentlichungen beschäftigt er sich mit den deutsch-belgischen Beziehungen, der Transnationalen Politik- und Sozialgeschichte in Westeuropa und der Geschichte der Geschichtsschreibung. Website:https://www.c2dh.uni.lu/people/christoph-brull

Els Herrebout (siehe oben)

Catherine Lanneau ist Lehrstuhlinhaberin für belgische Geschichte und internationale Beziehungen an der Universität Lüttich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der belgisch-französischen Beziehungen und die Geschichte der Wallonischen Bewegung. Website: http://web.philo.ulg.ac.be/schist/catherine-lanneau/

Sabine Schmitz leitet des Belgienzentrums an der Universität Paderborn und ist Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Literaturgeschichte Belgiens, Frankreichs und Spaniens sowie die Geschichte Belgiens. Website: https://kw.uni-paderborn.de/institut-fuer-romanistik/prof-dr-sabine-schmitz/

Hubert Roland ist Research Fellow beim belgischen Fonds de la Recherche Scientifique und außerordentlicher Professor an der Katholischen Universität Löwen (UCL). Seine Interessenschwerpunkte sind die Geschichte des deutsch-französischen Kultur- und Literaturtransfers, die vergleichende Imagologie, der magische Realismus in der deutschen und europäischen Literatur und die vergleichende Geschichtsschreibung der Avantgarde. Website: https://uclouvain.be/fr/repertoires/hubert.roland

Marnix Beyen ist Professor für Geschichte an der Universität Antwerpen. Er ist auf die Kultur-, Sozial- und Politikgeschichte Belgiens, der Niederlande und Frankreichs des 19. und 20. Jahrhunderts spezialisiert. Er publiziert zahlreiche Beiträge in der Tagespresse. Website:https://www.uantwerpen.be/nl/personeel/marnix-beyen/

Denis Scuto ist Professor für luxemburgische Geschichte an der Universität Luxemburg und Vize-Direktor des Centre for Contemporary and Digital History der Universität Luxemburg. Er ist insbesondere auf luxemburgische Geschichte des 20. Jahrhunderts und Migrationsgeschichte spezialisiert. Website:https://www.c2dh.uni.lu/de/people/denis-scuto

Stefan Wunsch ist wissenschaftlicher Leiter der Dokumentationsstelle der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel (Vogelsang-IP). Dort arbeitet er insbesondere in den Bereichen der Erwachsenenbildung und der Geschichtsvermittlung. Website: http://www.vogelsang-ip.de/de/leitmarken/ns-dokumentation-vogelsang/ns-dokumentation-vogelsang.html

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